Künstler

Benedict Klöckner,

Violoncello

Benedict Klöckner, geboren 1989, ist einer der herausragenden Cellisten seiner Generation. Er ist Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe und wurde 2021 mit dem „OPUS KLASSIK“ ausgezeichnet.

Er tritt als Solist mit renommierten Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Deutschen Radio Philharmonie, der NDR Radiophilharmonie, dem Mozarteum Orchester Salzburg, der Kremerata Baltica, dem MDR-Sinfonieorchester und dem Münchener Kammerorchester auf. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit namhaften Dirigenten zusammen, darunter Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, Michael Sanderling, Ingo Metzmacher, Vladimir Fedoseyev, Cristian Măcelaru und Sir Simon Rattle. Dabei trat er in renommierten Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall in New York, dem Kennedy Center in Washington, der Suntory Hall in Tokio, dem Musikverein Wien, der Tonhalle Zürich und dem Concertgebouw in Amsterdam auf. Darüber hinaus ist Benedict Klöckner regelmässiger Gast bei internationalen Festivals und spielt mit Künstlern wie Emanuel Ax, Lisa Batiashvili, Gidon Kremer und Anne-Sophie Mutter.

Seit über zehn Jahren ist er künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Internationalen Musikfestivals Koblenz IMUKO. Er eröffnete die Saison 2024/2025 mit Haydns Cellokonzert unter der Leitung von Raphaël Merlin und trat mit Augustin Dumay, Lawrence Power und Leon Botstein auf. 2025 gibt er sein Debüt in Budapest mit András Keller und János Balász in der Liszt-Akademie und kehrt in die Elbphilharmonie Hamburg, die Kölner Philharmonie und zum Concertgebouw Amsterdam zurück.

Sein neuestes Album „Dvořák“, aufgenommen mit Cristian Măcelaru, dem Rumänischen Kammerorchester und Danae Dörken, erschien 2024 bei Berlin Classics und hat bereits über 600.000 Streams gesammelt. Das Magazin „The Strad“ lobt Benedict Klöckners „süchtig machenden, sinnlichen Ton“, während das Magazin „Grammophone“ das „architektonische Gespür von Cristian Măcelaru und Benedict Klöckner“ hervorhebt. Eine Aufnahme von Elgars Cellokonzert mit Cristian Măcelaru erscheint 2026. 2023 erschien seine Aufnahme der Brahms-Sonaten mit Yu Kosuge bei Sony. Seine Diskographie umfasst auch die kompletten Bach-Suiten, die er in der Berliner Philharmonie und der Alten Oper Frankfurt aufführte. Seine von der Presse gefeierten Aufnahmen wurden mit Preisen wie dem „OPUS KLASSIK“ und dem „Supersonic Award“ ausgezeichnet.

2025 spielt Benedict Klöckner Brahms‘ Doppelkonzert in der Kölner Philharmonie mit Kirill Troussov und unter der Leitung von Gabriel Bebeselea sowie Dvořáks Cellokonzert im De Doelen in Rotterdam unter der Leitung von Conrad van Alphen. Er wird mit Schostakowitschs 1. Konzert unter Oscar Jockel auf Tournee gehen und Tan Duns „Tiger and Dragon“-Konzert unter der Leitung des Komponisten aufführen.

Benedict Klöckner arbeitet eng mit zeitgenössischen Komponisten zusammen und hat mehrere Werke uraufgeführt, darunter von Wolfgang Rihm, Eun-Hwa Cho, Eric Tanguy und Dai Fujikura. Er präsentierte die österreichische Erstaufführung von Fujikuras Cellokonzert mit dem Mozarteum Orchester Salzburg und die Weltpremiere von Eun-Hwa Chos Cellokonzert unter der Leitung von Christoph Poppen im Seoul Arts Center.

Er erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Martin Ostertag und an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson und Gary Hoffman.

Benedict Klöckner ist Professor an der Ecole Normale de Musique de Paris und spielt das Cello „Ex Maurice Gendron“ von Francesco Ruggeri (1680), das ihm zur Verfügung gestellt wird.

Konzerte